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IBC Convention 2013 – vom 20. Bis 23. Juni

Ein Reise- und Besuchsbericht von Peter Bärwald

Meine Reise begann am 18. Juni um 11:30 Uhr (mit einer Stunde Verspätung) am Flughafen Frankfurt mit einem Direktflug nach Dallas in Texas.

Am Flughafen in Dallas erwarteten mich Claire Pavia und Jean-Michel Jennerat (Switzerland) und nahmen mich in Empfang. Das Flugzeug landete um ca. 15:30 Uhr Ortszeit. Und gegen 17 Uhr kam ich dann endlich aus dem Flughafen heraus.

Das Wetter war bombastisch, 34 Grad im Schatten, trockene Luft und ein verdammt warmer Wind.

Der erste Weg führte mittels einem vom Hotel bereit gestelltem Shuttleservice zum Hotel, einchecken und Zimmer begutachten.

Das Zimmer war mit Hotelzimmern in Deutschland nicht zu vergleichen. Es war ein großer Raum mit kleiner Küche, kleinem Bad und einem kleinem Vorzimmer vor dem Bad. Fernsehen, Internet (W-Lan), Kühlschrank, usw. war alles vorhanden.

Das Hotel selbst ist kein teures und pompöses….für amerikanische Verhältnisse, aber für Deutsche hatte es doch einiges zu bieten.

Am Abend traf ich mich mit Claire und Jean-Michel um zum Nachbarhotel zum Essen zu gehen. Dies war ein pompöseres Hotel mit toller Bar und Restaurant und wirklich tollem Essen. Wir hatten tolle Gespräche und viel Spaß.

Mittwoch den 19. Juni sind wir dann nach einem tollen Frühstück auf nach Fort Worth. Erst mit dem Shuttle vom Hotel zum Bahnhof, von dort mit dem Zug bis Fort Worth und dann noch ein paar Stationen mit dem Bus. Ein echtes Erlebnis. Der Zug hatte ein Erdgeschoss, ein Mittelgeschoss und ein Obergeschoss.

Fort Worth hat einiges zu bieten, vor allem wenn man sich für Cowboys, Indianer und Rodeo interessiert. Es gab viel zu sehen, vom Longhorn treiben über echte Cowboys bis hin zum Museum der „Hall of Fame“ und vielen Geschäften mit tollen Klamotten, Schmuck und Nippes.

Preislich von günstig bis teuer, aber selbst das günstigste T-Shirt hat dort eine Qualität was wir in Deutschland als teure Ware erhalten.

Mittags kehrten wir in einem echten Steakrestaurant ein wo ich dann das beste Steak meines Lebens gegessen habe. Saftig, super im Geschmack, genau auf den Punkt, einfach fantastisch.

Nach einem echt tollen Tag kehrten wir zurück ins Hotel. Nun waren schon ein paar weitere IBC Mitglieder eingetroffen, zum Beispiel Siegbert Illig mit Frau Judy und Jack Tobin mit Frau Kathy.

Donnerstag nach dem Frühstück beschlossen wir wieder nach Fort Worth zu fahren. Diesmal begleiteten uns Judy Illig und Kathy Tobin.

Am Bahnhof in Fort Worth angekommen konnten wir einen Polizeieinsatz beobachten welchen ich auch heimlich abgelichtet habe. Ich kann nur sagen….die amerikanische Polizei kann Dein Freund und Helfer sein, sie sind super nett, aber wenn ihnen einer Krumm kommt, dann ist es wirklich wie man es im Fernsehen sieht, dann greifen sie schnell und hart durch. Wegen einer Person standen innerhalb von 15 Minuten 4 Polizeiwagen da, ein Polizeimotorrat und ein Polizeifahrrad, also 6 Polizisten, welche alle nur das Ziel verfolgten den einen Bösewicht zu verhaften. Alles ging sehr schnell….zuerst war nur der eine Polizist da welcher sich den Bösewicht nach einem Gespräch mit einer Frau schnappte und dann laut beschimpfte und Fragen stellte, dann schlug er zu. Ich habe nicht mitbekommen ob der Mann irgendeine Reaktion vorher gemacht hatte, ob er die Hand hob oder sonstiges, aber der Polizist schnappte ihn sich, schlug auf ihn ein, warf ihn zu Boden und trat erbarmungslos zu. Dann kam der Polizist auf dem Fahrrad sehr schnell angefahren, sprang von seinem Bike direkt auf den am Boden liegenden Mann, während gleichzeitig der erste Polizist aufsprang, sich umdrehte, seinen Phaser zog und auf den Mann schoss. Kurze Zeit später kamen zwei weitere Polizeiautos, dann das Motorrad und dann noch ein weiteres Auto.

Wir gingen dann irgendwann weiter und genossen das Wetter und die Stadt, gingen Shoppen und zum Mittag in ein sehr ungewöhnliches Restaurant etwas essen. Es war eher eine Bar mit einer verdammt guten Qualität einer Art Fastfood. Die Bedienungen waren alle Weiblich und sehr Jung und hatten ein sehr….also wirklich sehr kurzes Röckchen an und ein kurzes Oberteil mit weitem Ausschnitt….alles sehr Figurbetont.

Nach dem Essen schlenderten wir weiter Shoppen.

Gegen 16:30 Uhr trafen wir wieder im Hotel ein. Nun waren weitere IBC Mitglieder eingetroffen, unter anderem auch Joseph Becerra mit Frau Amy.

Um 17:15 Uhr fand ein Meeting des IBC Vorstandes statt. Es war für mich das erste persönliche Meeting und ich muss sagen es war toll. Ich konnte sehen und hören wie gut der Verein organisiert ist, wie gut er da steht und wie exzellent alles geplant ist. Ich war wirklich begeistert, denn so kenne ich es von Vereinen in Deutschland überhaupt nicht.

Seit dem Morgen waren viele Mitglieder eingetroffen, der Showroom wurde aufgebaut und die Fische wurden eingesetzt. Ich begegnete immer mehr Mitgliedern und Claire stellt mich ihnen allen vor, was mir nach und nach immer unangenehmer wurde, denn jeder, aber wirklich jeder kannte mich, bzw. hat von mir gehört und alle haben sich wirklich sehr gefreut mich persönlich kennen lernen zu können. Das kann einem echt Angst machen. Das Chapter Kampffischfreunde hat im IBC einen sehr guten Namen. Jeder kennt das Video der letzten Show in Friedrichshafen. Alle schauen nach Europa, nach Deutschland.

Eine große Ehre war für mich den Gründer des IBC kennen lernen zu dürfen, Dr. Gene Lucas. Er ist mittlerweile 85 Jahre alt, aber noch echt Fit. Der Mann kann erzählen….woow.

Gegen Abend fuhren dann alle in eine großes amerikanisches/mexikanisches Restaurant, wo wir ein echt sau gutes Buffet vorgesetzt bekommen haben. Ich glaube ich habe mir drei Portionen und noch Nachtisch geholt. Es war lecker.

Danach kehrten wir zurück ins Hotel. Hier konnte ich mir dann mal den Stock-Shop genauer betrachten. Es gab allerlei zu kaufen, neben T-Shirts und allem möglichem von ZooMed auch Fischfutter extra für Betta und vieles mehr.

Gegen 22 Uhr eröffnete dann die Hospitality Suite. Dies ist ein Hotelzimmer welches extra dafür angemietet wurde, dass hier Abends alle einkehren können, sich unterhalten können um einiges an Bier und anderen Alkohol zu sich nehmen zu können, sowie kleine Snacks. Es wurde feucht und fröhlich.

Freitag nach dem Frühstück begannen die Judging Seminare. Diese waren für mich zwar nichts neues, aber trotzdem wohnte ich ihnen bei um mein Wissen aufzufrischen. Ebenso nahm ich am Judging-Board Meeting teil, was auch sehr interessant war. Es ist immer schön mitzubekommen wie gut der Verein organisiert und strukturiert ist. Alle sehen es als Hobby, bringen aber doch den nötigen Ernst und Disziplin mit rein und jeder macht seine Arbeit.

Zum Mittagessen gingen Claire, Jean-Michel, Amy Becerra und ich wieder rüber ins Hotel nebenan.

Um 14 Uhr starteten wir mit dem Bewerten der Fische. Ich hatte die Ehre mit Siegbert Illig richten zu dürfen. Connie Emery war Hauptrichter und sie teilte uns zwei Auszubildende zu. Hier muss ich sagen, dass ein großer Unterschied zwischen den Auszubildenden in den USA zu denen in Europa besteht. Das Vorwissen in den USA ist viel höher. Mag sein dass es an der Sprache liegt und sie den Standard daher besser verstehen und schneller erlernen können, oder am Interesse für die Fische oder oder oder….ich hab keine Ahnung.

Für das Abendessen, einem Buffet im Hotel neben dem Swimmingpool, wurde das Richten unterbrochen. Im Prinzip mussten auch nur noch die BOV und BOS, inkl. der Reserve ermittelt werden, was wir dann nach dem Essen getan haben.

Abends fanden noch ein paar Seminare statt und anschließend ging es wieder in die Hospitality Suit.

Samstag fanden nach dem Frühstück wieder Seminare statt. Gegen 10 Uhr startete das E-Board Meeting. Hier konnte ich wieder die Einigkeit und die gute Zusammenarbeit der Mitglieder bewundern. Es wurden die Neuigkeiten mitgeteilt und bekannt gegeben. Alle Mitglieder konnten dem Meeting beiwohnen und Fragen stellen oder Ideen äußern.

Danach fanden weitere Seminare statt und anschließend gegen 16 Uhr die Mitgliederversammlung.

In der Mitgliederversammlung wurden die Ergebnisse der Wahlen bekannt gegeben. Jedes Gremium berichtete über seine Neuigkeiten und den aktuellen Stand. Es wurden zwei drei Punkte zur Abstimmung gebracht und zum Ende wurde abgestimmt wo in 2014 die Convention stattfinden soll, bzw. welches Chapter den Zuschlag für die Ausrichtung bekommt. Es hatten sich zwei Chapter beworben. Die gesamte Versammlung verlief äußerst ruhig und gesittet. Fragen wurden immer Konstruktiv geäußert, ebenso wie Ideen. Es gab wenige Diskussionen, da alles was gesagt wurde auch immer überdacht war und ebenso von allen anderen als konstruktiv aufgenommen wurde und überdacht wurde, bevor man sich dazu äußert.

Die Mitgliederversammlung dauerte dann nicht so lange wie geplant. Im Anschluss zogen sich die einzelnen Gremien mit ihren neuen Mitgliedern gleich zurück und hielten ein erstes Meeting ab.

Anschließend startete das Award Banquett. Das essen war klasse. Nach dem Essen begann die Siegerehrung des aktuellen Wettbewerbs.

Hier muss ich leider sagen….es ging zu schnell. In Amerika scheint es nicht üblich zu sein sich mit seinem Preis, seiner Medaille oder seinem Pokal noch mal extra vorne hinzustellen, damit alle anderen Fotos machen können. Hier gingen die Leute „meistens“ nur nach vorne, schnappten sich ihren Preis, drehten um und schon waren sie wieder an ihrem Platz. Gefreut haben sich alle, aber Fotos waren kaum möglich.

Nach der Siegerehrung wurden die Year-End-Awards ausgegeben. Hier blieben dann doch mal einige vorne stehen zum Ablichten.

Nach den Year-End-Awards für die Top 20 folgten die Auszeichnungen für Verdienste.

Nachdem einige an Mitglieder in den USA vergeben wurden wurde Claire Pavia (Switzerland) mit einer Auszeichnung überrascht, dem Judging Board Award of Merit. Claire freute sich sichtlich und es gab einen tollen Applaus. Sie hat es auch wirklich verdient.

Gleich danach kam ich in eine komische Situation. Ich hatte mich an eine Säule gelehnt und versucht jede Auszeichnung abzulichten und plötzlich wird vorne eine Rede gehalten….es fiel kein Name, aber ich kam mir irgendwie beobachtet vor, daher drehte ich mich so langsam zur Seite und sah das mich alle ansahen und schon zu lachen begannen…ok, mein Gesicht muss sehr seltsam ausgesehen haben als ich dann realisierte dass auch ich eine Auszeichnung bekommen würde. Ich legte meine Kamera weg, bzw. Claire hat sich diese dann gleich geschnappt und schon wurde ich nach vorne gerufen. Das war eine echte Überraschung das ich zum zweiten Mal in Folge mit dem „Outstanding Service Award“ ausgezeichnet wurde. Ich war sichtlich gerührt.

Nachdem ich dann wieder zurück gegangen war und meine Kamera wieder startklar gemacht hatte stellte ich mich wieder an die Säule….jedoch nicht lange….schon nach ein paar Sekunden realisierte ich dass ich noch eine Auszeichnung erhalten würde, also gab ich meine Kamera wieder zu Claire und stiefelte mit rotem Gesicht nach vorne, da ich mittlerweile begriffen hatte dass ich die höchste Auszeichnung des IBC bekommen würde. Mir kamen fast die Tränen als Joseph Becerra mir den Award „Fellow of the Congress“ überreichte. Ich brauchte lange um zu begreifen dass dies Realität ist, denn ich war gerade mal 4 Jahre lang Mitglied im Verein und bekomme die Auszeichnung welches ein Mitglied erst nach 4 jähriger Mitgliedschaft frühestens bekommen kann. Alle standen auf und klatschten und später sagte man mir dass diese Auszeichnung sehr selten vergeben wird an Mitglieder welche gerade erst 4 Jahre im Verein sind. Ich war Stolz, aber dachte mir für mich, dass diese Auszeichnung eigentlich meiner Frau zugestanden hätte, denn ohne sie hätte ich es nicht so weit gebracht, bzw. die Zeit gehabt so weit zu kommen und so viel zu tun.

Es gab viele Auszeichnungen wie nachfolgend aufgeführt:

Betta Person of the Year: Sieg Illig

Judging board award: Claire Pavia

Fellow of the Congress: Karen Mac Auley, Peter Baerwald

Gene Lucas Award: Connie Emery

Grand Champion: Sieg and Judy Illig

New Breeder Grand Champion: Kayla Griffin

FLARE awards: Richard Atwood, Karen Mac Auley

Chapter of the Year Award: SCUBA 

Outstanding Service: Peter Baerwald, Cecilia Bailey-Mallet, Sally Van Camp, Connie Emery, Joseph Becerra, Jeremy Waugh

(one time)  Special SCUBA certificates: Stacy Deaton Fenhaus,  Tonya Garrison, Gerald Griffin, Kayla Griffin, Lori Green, Joe Green

(one time)  Special LIfetime Achievement Award for Excellence in Writing: Gene Lucas

The First Coast Bettas of Florida Spouse/Significant Other award: Sally Van Camp

Walt Maurus Award: Cecilia Bailey Mallett

Im Anschluss an das Award Banquett fanden sich die meisten Mitglieder im Show Room ein um die Fische für die Versteigerung am Sonntag zu verpacken und den Raum herzurichten. Gleichzeitig wurden schon die nicht mehr benötigten Boxen und weiteres gesäubert, verpackt und eingeladen, bzw. aufgeladen.

Anschießend trafen sich wieder viele Mitglieder in der Hospitality Suit zu einer letzten langen Nacht. Es wurde für viele eine sehr lange Nacht.

Am Sonntag wurden nach dem Frühstück noch die letzten Vorbereitungen für die Versteigerung getroffen welche dann pünktlich um 10 Uhr startete.

Die Versteigerung verläuft anders als wie wir diese in Europa kennen. Die Fische sind bereits alle verpackt und werden hoch gehalten. Jeder Interessent kann dann bieten. Es ist also von den Fischen nicht viel zu sehen oder zu erkennen. Man sollte also die Fische am Tag vorher noch in den Show-Boxen gesehen haben um auf die richtigen bieten zu können. Trotzdem wurden viele, viele Betta im Zuge der 4-5 Stunden langen Auktion versteigert.

Spätestens nach Ablauf der Versteigerung packten die meisten ihr Zeug zusammen und machten sich auf den Heimweg. Nur wenige blieben noch eine weitere Nacht. Zum Abendessen ging es gemeinsam in ein nahe gelegenes Steakrestaurant und ein paar wenige fanden sich danach noch in der Bar des benachbarten Hotels ein und hatten noch einige tolle Gespräche und viel Spaß.

Montag nach dem Frühstück sind Claire, Jean-Michel und ich zum Walmart, einem echt großen Einkaufzentrum. Auch hier überzeugte wieder die Qualität der günstigen Waren. Lange konnten wir nicht bleiben, da ich gegen 13 Uhr mich auf den Weg zum Flughafen machen musste.

Mein Rückflug begann damit, dass wir nach einer Stunde sitzen im Flugzeug auf den Start wartend wieder aussteigen mussten. Der Flieger war auf dem letzten Flug beschädigt wurden und somit musste für uns ein anderer Flieger organisiert werden. Dies ging dann eigentlich sehr schnell, aber die Lieferung des Caterings dauerte noch einiges an Zeit weswegen wir dann mit über 2,5 Stunden Verspätung erst den Rückflug antreten konnten.

Was gibt es neues:

Die Convention 2014 findet statt in San Jose, Kalifornien (California Betta Society)

In den IBC-Standards ändert sich eine Kleinigkeit im Bereich der Farbe Multicolor.

Zur Gründung eines Chapters müssen keine 5 Mitglieder auch Mitglied im IBC sein, es reichen nun 3 IBC-Mitglieder aus.

Zum neuen Präsidenten wurde Gerald Griffin gewählt und Vize-Präsident wurde Cecilia Bailey Mallett.

Der vom Chapter Kampffischfreunde in 2011 eingereichte Standard für Veiltails wurde mit ein paar kleinen Änderungen akzeptiert. Area2 wird eine eigene Veiltail-Klasse bekommen.

Die International Betta Competition in Friedrichshafen, ausgerichtet vom IBC-Chapter Kampffischfreunde, wird zur Area2 Convention werden. Dies ist bisher einzigartig, denn keine andere Area außer Area1 (USA) hat eine eigene Convention. Die Convention in Area1 ist auch zugleich die World-Convention, kurz IBC-Convention. Es ist die einzige Convention welche auch außerhalb ihrer Area stattfinden kann.

Meine Eindrücke:

Ich war das erste Mal auf der Convention und überhaupt das erste Mal in Amerika.

Ich war sehr beeindruckt. Die Stadt Dallas faszinierte mich. Das Wetter begeisterte mich, denn obwohl es täglich zwischen 34 und 38 Grad warm war, schwitzte man nicht. Der warme immerwährende Wind war so trocken, dass man nicht schwitzen musste. In der knallen Sonne konnte man es sehr gut aushalten.

Dallas ist eine wunderschöne Stadt. Neben alten – ich vermute historischen – Gebäuden stehen neumodische vollverglaste Hochhäuser und trotzdem passt das Bild, denn zwischen den Häusern ist häufig viel Platz und es ist meistens etwas grünes vorhanden wie Bäume und andere Bepflanzungen. Generell ist zwischen den Gebäuden meistens viel Platz und irgendeine Bepflanzung.

Service wird in Amerika ganz groß geschrieben. Egal wo man hingeht, ob Restaurant, Shop, Hotel, Bar, überall wird man super freundlich und zuvorkommend behandelt. Alle sind super nett und zuvorkommend.

Das Essen ist super. Ob Steak oder Pizza, es schmeckt einfach alles.

Irgendwie war alles Stressfrei. Irgendwie hat kein Mensch auch nur das Anzeichen von Stress gehabt. Alle machen ihre Arbeit so schnell und gut sie können, aber keiner zeigt Stress. Da fühlt man sich einfach wohl.

Im Straßenverkehr scheint ebenfalls alles viel lockerer zu sein. Ich habe nicht ein einziges Auto hupen gehört. Jeder nimmt auf jeden Rücksicht, keiner schimpft und alles läuft relativ flüssig.

Es kann natürlich sein, dass dies alles nur so schön in Dallas ist, dass andere Städte nicht so schön und Stressfrei sind. Dies kann ich leider „noch“ nicht beurteilen.

Die Convention war Klasse. Es war alles sehr gut durchorganisiert. Jeder wusste was er zu tun hat, wann er es zu tun hat und tat es auch und dies immer pünktlich. Auch hier kam kein Stress auf, oder man hat es niemanden angemerkt.

Es gibt Unterschiede zu Shows in Europa, was wohl unter anderem daran liegt dass die Convention in einem Hotel stattfindet und nicht auf einer Aquaristik-Messe (Friedrichshafen) oder in einem Gewächshaus (Italien) oder ähnlichem.

Die Versteigerung war langwierig, was aber nicht so schlimm war. Nicht so schön ist, dass die Fische bereits alle verpackt sind und man sie nicht mehr wirklich sehen kann. Da finde ich die Variante in Europa, wo man die Fische live auf einem Bildschirm oder einer Leinwand sehen kann, besser.

Auch bei der Bewertung der Ausstellungsfische gab es Unterschiede in der Art und Weise. Währendem die europäischen Richter mehr Wert auf die Form legen scheint es bei den amerikanischen Richtern ein wenig mehr um die Farbe zu gehen. Ich denke hier sollte man sich etwas mehr in der Mitte treffen und ein Gleichgewicht herstellen, so in etwa 50 zu 50%.

Begeistert haben mich die IBC-Mitglieder. Alle sind super nett. Jeder geht respektvoll mit dem anderen um und hilft wo man nur kann. Keiner ist neidisch auf einen anderen. Es gab keinen Streit sondern nur Spaß und davon eine ganze Menge. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt und kam mir nicht so vor als wäre ich das 5. Rad am Wagen. Ich hatte extrem viel Spaß und hatte sogar einen richtigen Lachanfall, wo mir die Tränen gekommen sind, dank Joe Green.

Alles in allem war es ein echtes Erlebnis. Ich habe neue Freunde gewonnen und einiges gelernt. Wenn ich es mir finanziell leisten kann werde ich in 2014 wieder zur IBC-Convention fliegen.

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IBC Convention 2013 - from 20 to 23 June

A travel and visit report by Peter Baerwald

My journey began on 18 June at 11.30 clock (an hour late) at Frankfurt Airport with a direct flight to Dallas, Texas.

At Dallas airport waited for me Pavia Claire and Jean-Michel Jennerat (Switzerland) and took me in reception. The plane landed at about 3:30pm local time clock. And 5pm against clock I finally came out of the airport.

The weather was bombastic, 34 degrees in the shade, dry air and a damned warm wind.

The first path led through a shuttle-service from the hotel to the hotel, to check in and inspect the hotel-room.

The room was not comparable to hotel room in Germany. It was a large room with small kitchen, small bathroom and a small hallway before the bathroom. Television, Internet (Wi-Fi), refrigerator, etc was all there.

The hotel itself is non expensive and ostentatious .... by American standards, but for German it had much to offer.

In the evening I met Claire and Jean-Michel to go to the neighboring hotel for dinner. This was a more ostentatious hotel with a great bar and restaurant and really great food. We had good conversations and a lot of fun.

Wednesday, 19th June, we started after a great breakfast to visit Fort-Worth. At first with the shuttle from the hotel to the train station, from there take the train to Fort-Worth and then a few stops by bus. A real experience. The train had a ground floor, a middle floor and one upstairs.

Fort-Worth has a lot to offer, especially for those who are interested in cowboys, Indians and rodeo. There was plenty to see, from the longhorn propel about real cowboys to the Museum of the "Hall of Fame" and many stores with many clothes, jewelry and knick-knacks.

Priced from cheap to expensive, but even the cheapest t-shirt are quality, what we get in Germany as an expensive commodity.

At noon we entered in a real steak restaurant where I then ate the best steak of my life. Juicy, great flavor, exactly to the point, just fantastic.

After a really great day, we returned back to the hotel. Now a few other IBC members had arrived, for example Siegbert Illig with wife Judy and Jack Tobin with his wife Kathy.

Thursday after breakfast we decided to drive to Fort Worth again. This time accompanied us Judy Illig and Kathy Tobin.

Arrived at the station in Fort Worth we have been able seeing a police operation which I have photographed secretly. I can only say .... the American police can be your friend and helper, they are super nice, but if you do bad things, then it really like you see it on TV, then they attack through fast and hard. Because of one man... within 15 minutes four police cars, a Police motorbike and a police bicycle, 6 policemen, who followed all the only goal to arrest the bad guy. Everything went very fast .... first there was only one policeman who grabbed the villain after a conversation with a woman and then swore loudly and asked questions, then he struck the villain. I have not noticed if the man made any reaction before, if he raised his hand in the air or anything else, but the policeman grabbed him, slapped on him, threw him to the ground and kicked him without mercy. Then the policeman came on the bicycle very quickly approached, jumped off his bike directly onto the man lying on the ground while the first police officer jumped up turned around, drew his phaser and fired at the man. A short time later, two other police cars arrived, then the motorbike and then another car.

Then we went further and enjoyed the weather and the city, went shopping and eating lunch in a restaurant which was a little bit unusual. It was more of a bar with a realy good quality fast food type. The waiters were all very young and female and had a very very short skirt .... so really short and a realy short top with a wide neck .... all very form-fitting.

After dinner we strolled shopping again.

Around 16:30 clock we arrived back at the hotel. Now more IBC members had arrived, including Joseph Becerra with his wife Amy.

At 17:15 clock a meeting of the IBC EBoard was held. It was the first personal meeting for me and I must say it was great. I could see and hear how well the club is organized, how well he stands there and how wonderful everything is planned. I was really excited because I did not see this from clubs in Germany.

Many members arrived since the morning The showroom was set up and the fish were put in. I met more and more members and Claire introduce myself to all, which I gradually became more uncomfortable, because everyone knew me or heard about me, and all have been really happy to meet me personally . This can make real fear everyone. The chapter "Kampffischfreunde" has a very good reputation in the IBC. Everyone knows about the video of the last show in Friedrichshafen. All look to Europe, to Germany.

A great honor for me was to be able to meet the founder of the IBC, Dr. Gene Lucas. He is now 85 years old, but still really fit. The man can tell .... woow.

Towards the evening we all went in a large American / Mexican restaurant, where we got served up a really good buffet. I think I've got three servings and even dessert. It was delicious.

Then we returned to the hotel. Here I was able to look at the stock-shop. There were all things to buy, in addition to t-shirts and everything possible from ZooMed also specially for Betta food and much more.

Around 10pm the hospitality suite opened. This is a hotel room which has been specially rented for that evening, that everybody can sit down, can talk, or to take a lot of beer and other alcohol at all can, as well as snacks. It was moist and happy.

Friday after breakfast, the judging seminars began. These were indeed nothing new for me, but I listened to them to refresh my knowledge. I also took part in the judging board meeting, which was also very interesting. It's always nice to hear and see how well the club is organized and structured. All see it as a hobby, but even bring the necessary seriousness and discipline in and everyone does his job.

For lunch, Claire, Jean-Michel, Amy Becerra and I went back over to the hotel next door.

By 14 clock we started with the judging of the Show-Betta. I had the honor to judge with Siegbert Illig. Connie Emery was the main judge and she allocated us to two trainees. Here I must say that there is a big difference between the trainees in the U.S. and in Europe. The knowledge of the trainees in the United States is much higher. Maybe it is because of the language and therefore understand the standard better or easier and can learn faster, or it is the interest on the fish or or or .... I have no idea.

For dinner, a buffet in the hotel next to the swimming pool, the judging was interrupted. In principle, only the BOV and BOS had to be judged include the Reserve, what we have done then after eating.

In the evening still took place a few seminars and then it went back to the Hospitality Suite.

At saturday after breakfast took place a few seminars again. Against 10pm the E-board meeting started. Here I was able to admire the unity and the good cooperation of the members again. We were informed of the news. All IBC members were able to attend the meeting and ask questions or express ideas.

After further seminars were held and subsequently at 4pm took place the General Assembly.

In the General Assembly the results of the elections were announced. Each committee reported on its news and current status were taken two or three points to the vote and was agreed at the end where, in 2014, the Convention shall take place, or which chapter gets the nod for the alignment. There have applied two chapters. The entire general assembly was extremely quiet and well-mannered. Questions were always expressed constructively, as well as ideas. There was much constructive debate, since everything that was said and was always covered and was well received by all other than constructive, well covered, before you expressed them.

The General Assembly then was not as long as planned. After the end the individual commitee covered with their new members right back and held a first meeting.

Then the award banquet started. The food was great. After dinner the awards ceremony of the current competition began.

Here, I am sorry to say .... it went too fast. In America, it does not seem to be common to stay with the prize, the medal or trophy at the front, that all can take photos. Here the people were "mostly" only at the front, grabbed their price, turned around and they went back in place. All have been looking forward to, but photos were hardly possible.

After the award ceremony the year-end awards were issued. Here some remained at the front for photographing.

After the Year-End Awards for the top 20 followed the awards for merit.

After some awards go to members of the U.S. was Claire Pavia (Switzerland) surprised with an award, the Judging Board Award of Merit. Claire was visibly surprised and there was a great applause. She really deserves it.

Right after I got into a weird situation. I leaned against a pillar and tried to photograph each award and suddenly a speech held at the front .... it was not called a name, but I felt observed, so I turned slowly to the side and saw all looked at me and then all already began to laugh ... ok, my face must have looked very strange when I realized that I would get an award. I put away my camera, and then Claire has already took it and in the same time I was called to come the front. This was a real surprise, I was awarded for the second time in a row with the "Outstanding Service Award". I was visibly moved.

After I had then gone back and took my camera ready to go again I found myself back on the column .... but not for long .... after a few seconds I realized that I would still receive another award, so I gave my camera again Claire and strode forward with a red face, because I had now realized that I would receive the highest award of the IBC. I came close to tears when Joseph Becerra handed me the award "Fellow of the Congress." It took me a long time to realize that this is reality, because I was only 4 years a member of the club and get the award which after 4 years of membership at the earliest can get a member. Everyone stood up and clapped and later I was told that this award is very rarely awarded to members who are just four years at the club. I was proud, but thought to myself that this award should have been conceded to my wife, because without her I would never could have the time to do so much in such a short time.

There were many awards as listed below:

Betta Person of the Year: Victory Illig

Judging board award: Claire Pavia

Fellow of the Congress: Karen Mac Auley, Peter Baerwald

Gene Lucas Award: Connie Emery

Grand Champion: Win and Judy Illig

New Breeder Grand Champion: Kayla Griffin

FLARE awards: Richard Atwood, Karen Mac Auley

Chapter of the Year Award: SCUBA

Outstanding Service: Peter Baerwald, Cecilia Bailey Mallet, Sally Van Camp, Connie Emery, Joseph Becerra, Jeremy Waugh

(One time) Special SCUBA certificates Stacy Deaton Fenhaus, Tonya Garrison, Gerald Griffin, Kayla Griffin, Lori Green, Joe Green

(One time) Special Lifetime Achievement Award for Excellence in Writing: Gene Lucas

The First Coast Bettas of Florida Spouse / Significant Other award: Sally Van Camp

Walt Maurus Award: Cecilia Bailey Mallett

Following the award Banquett the most members went into the show-room to pack the fish for the auction on Sunday and prepare the room. At the same time the unused boxes and another were already cleaned, packed and invited or charged.

After work many members met again in the hospitality Suit for a last long night. It was for many a very long night.

On Sunday, the last preparations were made for the auction which then started at 10am after breakfast.

The auction is different as we know it in Europe. The fish are already all packed and be kept high. Any interested person may then offer. So it's not much to see or be seen by the fish. So you should look to the fish the day before in the show-boxes. Nevertheless, many, many Betta were auctioned during the auction, 4-5 hours long.

No later than the end of the auction packed up most of their stuff and were on their way home. Only a few remained another night. For dinner we went together to a nearby steak restaurant and a few were found after that in the neighboring hotel bar and had some great conversations and fun.

Monday after breakfast went Claire, Jean-Michel and I to Walmart, a really big shopping center. Again convinced the quality of cheap goods. We could not stay long because I had to be on my way to the airport against 1pm.

After we sit for an hour waiting for the start on the plane we had to get out again. The plane was damaged on the last flight and thus had to be organized for us a another plane. This actually went very quickly, but the delivery of catering still took quite a bit of time so we were able to start with over 2.5 hours to late.

What's new:

The Convention 2014 will be at San Jose, CA (California Betta Society)

In the IBC standards will be a little change in the Color Multicolor.

To found a new Chapters no more 5 members must be a member of the IBC, now 3 IBC members are enough.

The new President is Gerald Griffin and for the Vice-President was elected Cecilia Bailey Mallett.

Submitted by the Chapter fighting fish friends in 2011 the Standard for Veiltails was accepted with a few minor changes. Area 2 will receive its own Veiltail class.

The International Betta Competition in Friedrichshafen, organiced by the IBC Kampffischfreunde, will become the Area2 convention. This is unique because no other area except area 1 (USA) has its own convention. The convention in area 1 is also the World Convention, shortly IBC convention. It is the only convention which can also take place outside of their area.

My impressions:

I was the first time at the convention and the first time ever in America.

I was very impressed. The city of Dallas intrigued me. The weather inspired me, because although it was every day between 34 to 38 degrees Celsius, I was not sweating. The warm everlasting wind was so dry that I did not have sweat. In the sun I could very well endure.

Dallas is a beautiful city. In addition to old - I suspect historic - buildings are newfangled fully glazed skyscrapers and still fits the picture, because between the houses is often a lot of space and it is mostly present as some green trees and other plantings. Generally, between the buildings mostly space and some planting.

Service is very big in America. No matter where you go, whether restaurant, shop, hotel, bar, wherever you are treated very friendly and courteous. They are all super nice and accommodating.

The food is great. Whether steak or pizza, it tastes everything.

Somehow everything was stress free. Somehow no one had even the signs of stress. All do their job as quickly and well as they can, but showing no stress. There you just feel comfortable.

The road also everything seems to be much more relaxed. I have not heard a car horns. Everyone takes in any respect, without grumbles and everything runs quite smoothly.

It may of course can be that this is all just so beautiful in Dallas, maybe other cities  are not so nice and stress free. This I can not "or not now" judge.

The convention was great. Everything was well organized, very well. Everyone knew what he was doing when he has to do it and did it well, and this is always on time. Here, too, came to no stress, or you have it not noted at anyone.

There are differences to shows in Europe, which is probably partly because that the convention takes place in a hotel and not on a fair (Friedrichshafen) or in a greenhouse (Italy) or similar.

The auction was tedious, but it was not so bad. Is not so good that the fish are already all packed and you can not really see. Here I find the variant in Europe much better where you can see the fish live on a screen or a canvas.

When judging the Show-Betta there were differences in the way, while European judges put more emphasis on the form, it seems a little more to go to the color by the American judges. I think here we should meet a little more in the middle to get a balance, maybe 50% to 50%

I am  thrilled by the IBC members. They are all super nice. Everyone is respectful of the others and helps where help is needed. No one is jealous of another. There was no dispute but only fun and a whole lot of it. I felt very well cared for and not felt like I was the 5th Wheel. I had very much fun and even had a proper fit of laughter, where the tears come, thanks to Joe Green.

All in all it was a great experience. I've made new friends and learned a lot. If I can afford it financially, I will fly to the IBC convention in 2014.

{tab=Fotos / Photos - Dallas, Fort Worth}

 

{tab=Fotos / Photos - Police in action}

{tab=Fotos / Photos - IBC Convention 2013}

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